Der Teufel soll dich holen!

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Himmel oder Hölle

Ziemlich oft träume ich abstruses Zeug.

Zum Beispiel, dass ich zu einem Medikamenten-Test eingeladen werde: Eine Kopfschmerztablette soll getestet werden – für eine große Veranstaltung nächstes Jahr: Dort sagen 350.000 Leute nacheinander ein Gedicht auf, und anwesende Personaler vergeben auf dieser Basis ihre Stellen.

Meine Mutter hat in den 80ern mal geträumt, dass Gaddafi feierlich gesagt hat: „Ich schenke dir Ecuador!“

Und mein Bruder hat mal im Schlaf geredet: „Ich muss dir noch sagen, wo du den Regenbogen kaufen musst!“ Was lustigerweise total sinnvoll war, denn am nächsten Tag sollte ich für ihn eine Platte von Rainbow kaufen.

Um Weihnachten rum …

… fand ich mich mitten in einem Traum, in dem ich ganz offensichtlich gerade stinkesauer auf eine mir nahestehende Person war. Keine Ahnung, ob Freund oder Bruder. Jedenfalls habe ich gerade damit gedroht, dass der Teufel gleich kommt.

Ich hatte ihn wohl schon herbeibeschworen, aber er war noch nicht da.

Also redete ich mich weiter in Rage: „Jetzt kommt er dann!“

„Aber jetzt!“

Und dann kam er!

Meine Teufelzeichnungen sind immer ein wenig süß. Aber im Traum, da war das eine verhüllte, schreckliche Dämonen-Gestalt, und in dem Moment, wo er vor mir stand, bereute ich meinen Wunsch.

Jetzt war es mir aber peinlich, zum furchterregenden Teufel zu sagen „Doch nicht!“

Also bat ich ihn stattdessen, eine Tiefkühlpizza heißzumachen.

Hat er gemacht. Mit seinen Händen!

Bevor er verschwand, maßregelte er mich.

„Wer isst denn sowas?!“

 

Veröffentlicht von

Ich bin x-fache Buchautorin, Schmarrnproduzentin und Schreibcoach für EinzelunternehmerInnen: Texte für dein Business. Ich coache. Du schreibst. Alles rund ums Schreiben findest du auf schreibnudel.de (dafür gibts einen Extra-Newsletter).

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